Irgendwo zwischen John Irvings “Hotel New Hampshire” und “Garp - und wie er die Welt sah” würde ich J. R. Moehringers Tenderbar ansiedeln. Ich bin inzwischen gut bei der Hälfte und das Buch ist einfach wunderbar. Moehringer erzählt wohl die Geschichte seiner eigenen Jugend. Seiner Suche nach einer Vater-Figur, wie er die Werte der Gesellschaft lernt und eben einer wunderbaren Bar. Ich glaube ich hätte das Buch auf Englisch lesen sollen, dann klingt es wohl eher wie ein langer Sinatra-Song. Alkohl, Weibergeschichten und immer ein bisschen weise. Natürlich bschafft es das Buch diese Stimmung auch auf Deutsch zu transportieren, aber ich glaube eben in seiner Muttersprache ist das Buch noch besser. Auf jeden Fall ein echter Lesetipp. Und Moehringer ist Schuld daran, dass ich jetzt dann “Schnee am Kilimandscharo” lesen muss.
Alternativen: Ein paar John Irving Bücher und vielleicht Stephen Frys “Der Lügner”