Feb 14


Was für ein spannendes Rennen. Die Abstimmung ist beendet.
5 Leser waren der Meinung Beitrag 3 ist von mir.
6 Leser waren der Meinung Beitrag 2 ist von mir.
Und nur 2 Leser haben an den ersten Beitrag gelaubt.

Nun, dann wollen wir mal auflösen. Ich bin der Weißwurstmann. Beitrag 2 ist von Franziska! Gratulation. Ich gebe mich geschlagen und rücke zähneknirschend den Preis raus. Wir müssen mailen liebe Franziska.

Ach so, hinter Beitrag 1 versteckt sich Malcolm
.
Beitrag 4 war der gute ix.
Und Beitrag 5 (der sehr gelungen ist aber leider zu spät kam) stammt aus der Feder von blue sky.

Ich bedanke mich bei allen Teilnehmern für die Mühe!

Feb 10

So, damit hier alles mir rechten Dingen zu geht.

Welcher Beitrag ist von mir? Ist es Beitrag 1,
oder ist es etwa Beitrag 2?
Natürlich könnte es auch Beitrag 3 sein,
oder Beitrag 4,
und Beitrag 5 wäre natürlich auch möglich.

Also lieber Leser. Nun musst du dich entscheiden. Welcher Tagebucheintrag ist von mir? Abgestimmt wird in den Kommentaren dieses Beitrags. Gezählt wird jeder Kommentar mit EMAIL und NAME! Der Autor, der mich am besten imitiert hat, bekommt die Maus und das Buch. Mal sehen, vielleicht gibt es ja noch was dazu. Man weiß es nicht. Und vielleicht verlose ich auch noch was unter den Abstimmern. Man weiß es nicht.

PS: Anke gewinnt ihren Contest deutlich. Darf Sie jetzt den Preis behalten?

Feb 08

Beitrag 5:

Sonntag, 5:13 Uhr – Werde noch immer von ihm verfolgt. Verdammt, bin nicht schnell genug. Sehe schon sein Messer blitzen.

5:14 Uhr – Typ holt mich auf der Brücke ein. Nuschelt mir was ins Ohr, Stimme kommt mir bekannt vor. Die Gewichte, die er gerade an meine Beine schnallt, gefallen mir irgendwie nicht.

5:15 Uhr und 18 Sekunden – Will nicht in den Fluss geworfen werden. Halte mich krampfhaft am Geländer fest. Typ ginst. Hat seltsamen Mundgeruch. Jetzt löst er meine Hand Finger für Finger.

5:15 Uhr und 27 Sekunden – Falle ins Bodenlose. Öffne mit Schreck die Augen und sehe ins Bett gekrabbelten Sohn neben mir einkuscheln, meinen Finger in der Hand. Entspanne mich allmählich und decke Sohn mit der Decke der Frau zu. Ein kleiner Engel. Schlafe erleichtert wieder ein.

6:05 Uhr – Wache widerwillig auf. Bin todmüde, es ist kalt und mein Ohr kitzelt. Frau hat jetzt meine Bettdecke, schläft seelenruhig. Sohn kniet hellwach neben meinem Kopf, lächelt freundlich und steckt seinen Finger in mein Ohr. Nehme seinen Arm zur Seite, murmle “Papa kalt, Papa weiterschlafen” und wickle mich in die nächste freie Bettdecke.

6:10 Uhr – Sohn singt vor sich hin. Bin todmüde.

6:17 Uhr – Sohn lässt Kuschelelefanten im Takt mit Töröö über meinen Bauch hüpfen. Stelle mich weiter schlafend.

6:22 Uhr – Ahhh, Sohn klettert vom Bett und tapst davon. Sehr gut. Bin stolz, dass Sohn sich jetzt morgens schon alleine beschäftigt. Beschließe, damit morgen als erstes einen übernächtigten Kollegen zu ärgern. Nicke zufrieden wieder ein.

6:36 Uhr – Wieder wach. Sohn krabbelt unter meine Decke. Hat eiskalte Füße. Kuschelt sich an. Ein kleiner Engel.

6:48 Uhr – Höre lautes Knacken. Sohn und Frau schlafen selig.

6:48 Uhr und 22 Sekunden – Explosion zerreißt den Morgen. Glas splittert. Stürze nach Schrecksekunde aus dem Bett in die Diele, muss jetzt meine Familie mit bloßen Händen gegen Einbrecher verteidigen.

6:49 Uhr – Weit und breit kein Einbrecher. Stoße Küchentür auf, angenehm warm hier. Laufe zum Herd, um die rotglühende Platte abzuschalten und überlege angestrengt, was explodiert sein könnte.

6:49 Uhr und 5 Sekunden – Erinnere mich wieder dunkel an das Schneidbrett aus Glas, das auf dem Herd stand und dessen winzige glühende Scherben sich gerade in meine Füße bohren.

7:00 Uhr und 40 Sekunden – Frau und Sohn stehen in der Tür und sehen neugierig zu, wie ich unter Schreien sterbe. Sohn schaut zu Mutter, deutet auf Herd und tadelt meinen Leichtsinn: “‘eiß!”

7:03 Uhr – Schleppe mich mit letzter Kraft in die Diele. Frau schimpft mit mir, verstehe nur “nicht alleine”, “Kindersicherung” und “wolltest schon seit langem”. Überlege ob Glas im Fuß einer Feuerbestattung entgegensteht. Sohn untersucht unterdessen gewissenhaft mein Ohr. Teilt mit besorgtem Blick Diagnose mit: “Papa aua”. Ich weiß.

7:10 Uhr – Zucke jedes Mal zusammen und schreie. Frau gibt auf und legt Pinzette zur Seite. Schlage ihr vor, nächstes Mal einen Fakir zu heiraten. Sohn tröstet mich: “Papa aua” und pustet in mein Ohr gegen die Schmerzen.

9:23 Uhr – Sitzen in der Ambulanz. Sohn spielt in der Kinderecke mit zwei Stoffbären. Beschließe im Fall meines Überlebens Managementseminare zum Über-glühende-Scherben-Laufen anzubieten. Ha, werde steinreich sein.

9:52 Uhr – Habe die “Bunte” vom Juli 1996 fast durch. Bin immer noch müde. In der Spielecke stirbt gerade ein Stoffbär unter Flüchen an einer Ohrenkrankheit. Woher hat der Junge diese Wörter? Nehme mir vor, später ein ernstes Wort mit der Frau zu wechseln.

10:08 Uhr – Werde endlich aufgerufen. Arzt sieht auch müde aus, nuschelt was von “Sie wissen ja, kleine Kinder”. Erblasst vor Neid als ich ihm erzähle, dass Sohn morgens schon alleine aufsteht.

10:12 Uhr – Arzt betäubt und desinfiziert meine Fußsohlen. Nuschelt vor sich hin. Sehe zu, wie er Scherbe für Scherbe aus dem Fuß holt. Leichter Schwindel.

10:15 Uhr – Arzt redet auf mich ein. Sehe ihn verständnislos an. Kann er einen Schwerverletzten nicht in Ruhe sterben lassen? Fragt mich, ob Mitglieder meiner Familie sehr hörig seien. “Wie bitte?” Arzt brüllt: “Sagen Sie, sind mehrere Mitglieder in ihrer Familie schwerhörig?!” Scheint mir etwas gereizt.

10:32 Uhr – Verlasse gestützt auf meine Frau die Ambulanz. Fühle mich wacklig, beschließe, noch ein bisschen zu jammern. Sohn deutet auf mein Ohr und nickt: “Papa aua”.

Feb 08

Beitrag 4

07:30 Uhr: Werde wach und wundere mich keine Schläge ins Gesicht zu bekommen.

07:31 Uhr: Bemerke, dass mich nicht der Sohn geweckt hat, sondern ein Klopfen.

07:40 Uhr: Beschliesse dass mich das klopfen nervt.

07:50 Uhr: Stehe auf und gehe zur Haustür. Öffne die Haustür und stelle fest, dass sich niemand vor der Tür befindet.

07:51 Uhr: Höre weiterhin Klopfgeräusche.

07:52 Uhr: Gerate in panik.

07:59 Uhr: Fange an zu frieren.

08:10 Uhr: Besinne mich und schliesse die Haustür. Notiz an mich selbst: Verdammt kalt im Winter.

08:11 Uhr: Beschliesse die Frau zu wecken um mit ihr die Quelle des andauernden Klopfens zu bestimmen.

08:12 Uhr: Die Frau sieht komisch aus. Ihre Haut ist grün und mit einer dicken Schleimschicht bedeckt.

08:13 Uhr: Überlege ob der Rabe das meiner Frau angetan haben könnte.

08:14 Uhr: Die Frau macht ihren Mund auf und entblösst ein riesiges Gebiss. Sie brüllt und faucht. Offenbar will sie mich fressen.

08:15 Uhr: Ich mache mir in die Hose.

08:16 Uhr: Ich wache auf, bemerke, dass es 16:05 Uhr ist, ich mit Fieber im Bett liege und geträumt habe.

16:06 Uhr: Frau schimpft mich aus weil ich ins Bett gepinkelt habe. Ermahnt mich das nicht wieder zu tun. Mein Herz klopft.

16:10 Uhr: Schlafe wieder ein.

Feb 08

Beitrag 3:

Lieber Leser, die folgende Geschichte hat sich genau so zugetragen. Es ist nichts erfunden. Es gibt dafür eine ganze Reihe Zeugen.

9:00 Uhr: Betrete mit Freund Landmetzgerei. Lächle siegessicher. Freundlich Metzgereifachverkäuferin schickt uns ins Schlachthaus. Gegessen wird da. Bezahlt hier.

9:05 Uhr: Bäckereifachverkäuferinenverwirrungstaktik funktioniert auch bei Metzgereifachverkäuferin. Gewinn: 4 Euro. Weißwurstessen kann beginnen.

9:07 Uhr: Betrete Schlachthaus. Dampfige Luft. Seltsame Gerüche. Bizarre Menschen. Zentral riesiger Topf. Inhalt: frische Weißwürste.

9:10 Uhr: Dicker Metzger geht von Gast zu Gast. Trägt blutverschmierte Plastikschürze. Um den Hals Kette aus heißen Weißwürsten. Schneidet mit riesigem Messer Weißwürste ab.

9:12 Uhr: Zuzle erste Wurst. Esse erste Breze. Trinke erstes Bier. Welt ist schön.

9:20 Uhr: Metzger kommt wieder vorbei. Nehme noch ein Würstchen. Dazu Breze. Entdecke Wenzel meinen alten Schulfeind.

9:25 Uhr: Weißwurst, Breze, Senf. Verhöhne Wenzel. Ist wegen der Gerüche und der Blutschürze etwas blas ums Näschen.

9:35 Uhr: Noch ein Glied von der Weißwurstkette. Noch eine kleine Brezel. Bekomme langsam Hunger. Wenzel hat sich akklimatisierst. Versucht Wurst schneller zu essen als ich.

9:45 Uhr: Wenzel war schneller. Verdammt. Winke Metzger her. Neue Wurst. Neue Breze. Neues Spiel.

9:50 Uhr: Wenzel wieder schneller. Wette das ich mehr Würste essen kann als er. Finden in dickem Metzger willigen Schiedsrichter. Starten bei 5:3 (für mich). Lasse Wenzel großzügig aufholen.

10:15 Uhr: Wenzel hat aufgeholt. Metzger verkündet Stand von 5:5. Bemerkt allerdings das Wenzel keine Brezen zu den letzen beiden Würsten gegessen hat. Gebe mich großzügig.

10:30 Uhr: 7:7 Sättigungsgefühl stellt sich ein. Hätte nicht zu jeder Wurst eine Breze essen sollen. Wenzel ist wieder blass. Trinke ein Bier.

10:50 Uhr: 9:9. Andere Gäste haben einen Kreis um uns gebildet. Metzger lacht. Lobt die Qualität der Würste. Magen drückt. Muss weiter zu jeder Wurst eine Breze essen. Sonst wird mir schlecht. Setze Wenzel damit unter Druck.

11:00 Uhr: 10:10. Metzger klopft mir auf die Schulter. Weißwürste senken sich dadurch wohl ab. Wenzel will aufgeben. Metzger überredet ihn weiterzumachen.

11:20 Uhr: 12:12. Mir ist schwindlig. Wenzel ist raus aus der Geschichte. Metzger schlägt Unentschieden vor. Lache kehlig.

11:35 Uhr: 12,5:12. Schwindel. Übelkeit. Kann kaum noch kauen. Gäste feuern mich an.

11:40 Uhr: Endstand 13:12. Sieger. Torkle nach draußen.

17:00 Uhr: Noch immer überfressen. Noch immer Magendrücken. Noch immer schwindel. Aber ein großer Tag. Wenzel ist besiegt.

Heute: Weißwurstsattessen gibt es nicht mehr. Pro Wurst und Breze müssen 50 Cent bezahlt werden. Der Metzger erzählt bei jedem Weißwurstessen die Geschichte von einem kleinen Mann, der an einem Vormittag 13 Weißwürste, 11 Brezen und 4 Flaschen Bier zu sich nahm. Die Teilnehmer schauen staunend. Viele versuchen den Rekord zu brechen. Bis heute hat es keiner geschafft.

Feb 07

und hier kommt Beitrag 2:

6:22 Wache auf. Schaue auf den Wecker, stelle fest, dass es erst 7 Uhr ist. Bin sauer.

6:23 Drehe mich um. Erschrecke, weil ich nicht ins Gesicht meiner Frau schaue. Neben mir liegt ein Monster.

6:24 Erblicke meine Frau, die nach meinem Schrei nun auch aufrecht im Bett sitzt. Auch beim Monster sitzt der Schock tief. Es weint.

6:25 und ein paar Sekunden Frau versucht Monster zu trösten. Ich verstehe die Welt nicht mehr.

6:26 Endlich erkenne ich unter der Maske meinen Sohn. Wir kämpfen gemeinsam mit der Gummimaske. Durch die Tränen sitzt das Material fest auf seiner Haut. Wir kämpfen. Er lacht.

6:27 Frau wendet sich ab und verlässt das Schlafzimmer. Sohn und ich wälzen aus auf dem Bett. Die Maske sitzt fest. Zumindest lacht er.

6:30 Nach hartem Nahkampf trägt nicht mehr mein Sohn die Monstermaske. „Du…“ Sohn hält mir die Maske hin. Ich soll sie jetzt aufsetzen.

5 Sekunden später: Ich bin müde, Sohn leider nicht. Ich gähne mehrfach. Doch er lässt sich davon nicht beeindrucken. Tränen schießen in seine Augen.

6:31 Nein, ich kann das einfach nicht. Ich kann meinen Sohn nicht schon wieder weinen sehen. Und weil auch meine Frau nun wieder zurückgekommen ist und bettelnd schaut, tue ich es.

6:33 Meine Frau liegt mit meinem Sohn und einem Monster im Bett. Die beiden kichern. Ich bin isoliert. Wer will sich schon an kalten Gummi ankuscheln?

6:40 Spaß beiseite, ich will kein Monster mehr sein. Doch ich sitze fest. Vielleicht war es doch keine gute Idee, eine Kindermaske über meinen Kopf zu ziehen.

6:50 Nach einem längeren Kampf mit der Kopfbedeckung schlafe ich ein. Sohn und Frau auch.

Feb 07

Mögen die Spiele beginnen. Allerdings habe ich eine kleine Regeländerung beschlossen. Ich werde heute einen Teil der Beiträge veröffentlichen. Der andere Teil kommt morgen. Das erhöht die Spannung. Damit blogalike nicht untergeht, habe ich mir erlaubt eine eigene Kategorie einzurichten.

Ok, abgestimmt werden kann die ganze Woche. Und eine Woche geht bei mir bis Montag. Also, Montag um kurz nach 9 wird der Sieger verkündet.

Nun, hier die ersten Beiträge. Bin ich dabei?

    Beitrag 1:

7.35 Uhr Wache schweißgebadet auf. Habe von dem Raben geträumt. Er sprach mit der Stimme von Wenzel, einem alten Schulkollegen von mir und drohte damit mein Fahrrad wieder in den Kanal zu werfen. Konnte den Raben nicht überwältigen und trug schwere Belssuren davon. Nehme mir vor keine Salamibaguettes vor dem Schlafengehen zu mir zu nehmen.

7.40 Auf dem Weg in die Dusche trete ich auf die Nagelfeile, die meine Frau „versehentlich“ auf dem Boden liegen lassen hat. Beschließe ihre Warnungen in Zukunft ernster zu nehmen und meine gebrauchte Unterwäsche sachgemäß in die Wäschetrommel zu entsorgen.

8.03 Sohn stürmt das Schlafzimmer und bemerkt beinahe enttäuscht, dass ich nicht im Bett liege. Nimmt sich meine Frau vor, beschließt aber nach kurzem auf und nieder hüpfen, dass es mehr Spaß macht mich so brachial zu wecken. Mit einem wilden Töröö verlässt er das Zimmer. Ich schleiche aus meinem Versteck hinter der Badezimmertür hervor und ziehe mich an.

8.25 Frau hat Männerfrühstück fertig gemacht. Sohn und ich messen uns im Waffel essen. Ich schlage ihn um drei Waffel und lehne mich grunzend zurück. Hosenknopf platzt auf.

8.52 Packen den Sohnemann ein, um im Zoo einen entspannten Tag zu verbringen. Auf dem Weg zum Auto treffen sich die Blicke meines Sohnes und des Rabens. Selten war ein Vater so stolz auf seinen Sohn, wie ich in dem Moment, als mein Kleiner den Raben unter wüsten Beschimpfungen eine Eichel an den Kopf werfen will. Verfehlt zwar um mehrere Meter, ahmt mein triumphales Gegrunze beinahe perfekt nach.

9.02 Erste Pinkelpause.

9.11 Zweite Pinkelpause.

9.23 Dritte Pinkelpause. Nehme meinen Sohn zur Seite und verspreche ihm ein Eis so groß wie sein Kopf, wenn er verspricht, keinen weiteren Schluck aus der Wasserflasche zu nehmen.

9.30 Erreichen den Zoo. Wir sind, neben einer Grundschulklasse, die ersten Gäste und stürmen den Zoo.

9.33 Trete in etwas, das aussieht, wie Hundescheiße, aber den Geruch eines ganzen Dixiklos bietet. Bei dem Versuch auf dem Rasen den Schuh zu säubern, trete ich in einen neuen Haufen.

9.45 Erreichen die Elefanten. Sohn dreht durch und spielt das Töröö-Spiel. Die Elefanten reagieren nicht, also spielt Sohn das „Ich-will-aber-jetzt-dass-sie-tröten-sonst-höre-ich-nicht- auf-die-Aufmerksamkeit-des-ganzen-Zoos-auf-mich-zu- lenken-indem-ich-laut-brüllend- meinem-Vater-gegen-sein-Schienbein-trete“-Spiel zu spielen.

10.03 Kommen in das Affengehege. Die Affen hören damit auf die Dinge zu tun, die Affen nun mal tun und starren mich an. Peinlich berührt wende ich mein Blick ab, kann aber sehen, dass zwei Bonobos miteinander tuscheln. Werde das Gefühl nicht los erkannt worden zu sein.

10.25 Haben die halbe Strecke durch den Zoo zurückgelegt und steuere zielgerichtet auf das Eishäuschen zu, um mein Versprechen einzulösen. Sohn brüllt, weil das Eis nicht die Größe eines Kinderkopfes hat. Kaufe ihm ein Zweites. Zufriedenes Grunzen.

10.47 Pinkelpause. Werde auf der Toilette von zwei Latzhosen tragenden Wärtern angestarrt. Während der Linke sich mit der Zunge über die Linke fährt, schüttel ich das letzte bisschen Kaffee aus meiner Blase und verlasse schleunigst die Toilette.

11.21 Haben Alligatoren verarscht, Kamele mit Erdnüssen beworfen und Armdrücken gegen Oma verloren, die den Kindern für einen halben Monatslohn eine Hand voll Sonnenblumenkerne verkauft, um im Streichelzoo die halbglatzige Ziege zu füttern.

11.29 Gehen Richtung Auto. Trete in etwas, das aussieht wie Hundescheiße…

12.03 Erreichen unser Heim. Rabe ist nicht zu sehen. Bin mir sicher, dass er etwas im Schilde führt.

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